
Einwanderung EU-Innenminister streiten über Abstrafung von Unternehmern, die illegale Einwanderer beschäftigen 24/07/08 19:47 CET
europa
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Während der französische Ratsvorsitz, die Kommission und die südlichen EU-Staaten für Strafmaßnahmen gegen die Unternehmer sind, die Illegale beschäftigen, und Quoten für Inspektionen in den Betrieben vorgeben wollen, lehnen Deutschland und andere nördliche und östliche Mitgliedsländer solche Vorgaben ab. Es gehe nicht um Quantität, sondern um Qualität der Kontrollen.
Heiß diskutiert wurde im Ministerrat auch über die europäische Greencard, die hier Blue Card heißen soll. Laut EU-Innenkommissar Jacques Barrot soll sie “ganz Europa attraktiver für Einwanderungsbewerber zu machen, die andernorts ihre hohe Qualifikation bewiesen haben. Wir stehen da in Konkurrenz zu anderen, insbesondere zu den USA”, betonte Barrot.
Nach US-Vorbild soll die Karte medizinischem Personal, Ingenieuren und Wissenschaftlern aus Drittstaaten vergeben werden. Über die Details müssen sich die Mitgliedsstaaten aber noch einigen. Spanien beispielsweise will nicht nur ausgewählte, hoch qualifizierte Einwanderung wie etwa Frankreich, sondern braucht auch einfache Erntehelfer – und warnt vor Abwanderung der Fachkräfte aus den Herkunftsländern.

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